Zum Macher werden: Erfolg mit neuem Mindset!

Die Erfolge und Karrieren anderer einfach auf deren Glück oder gar Zufall zu schieben, ist nicht nur bequem. Es bietet die Gelegenheit, sich selbst aus der Verantwortung ziehen. Wer zum Macher werden will, sollte Denkansätze besser vermeiden.

Ein ganz normaler Einkauf im Supermarkt. Wieder haben wir uns an der Kasse eingereiht, wo es nur in Zeitlupe voran geht. Auf dem Weg nach Hause zeigt ausnahmslos jede Ampel rot und im Briefkasten warten natürlich wieder nur Rechnungen. Heute scheint einfach kein guter Tag.

Solche Geschehnisse haben wenig mit Pech zu tun. Sie passieren auch nicht immer nur uns. Sie fallen uns eben nur deswegen auf, weil wir sie beachten. Das menschliche Gehirn mag Zufälle überhaupt nicht und ist deswegen stets geneigt, Ordnung ins Chaos zu bringen. Das macht es, indem es versucht, Muster zu erkennen, auch wenn es gar keine gibt. Das kann uns manchmal ziemlich auf den Holzweg führen.

Nicht zu viel nachdenken
Macher reflektieren, aber grübeln nicht unnötig.

So ärgerst Du Dich vielleicht, wenn Du wieder einmal an der Kasse warten musst, vergisst aber, dass Du die letzten 5 Male direkt dran kamst. Genau wie Du heute morgen den Weg zur Uni ohne eine rote Ampel bestreiten konnten.

Dies sind die wenigen Dinge in unserem Leben, die wir wirklich nicht beeinflussen können. Sie sind nicht von uns allein, sondern auch von anderen Menschen – oder dem Zeitpunkt – abhängig. Die meisten unserer Angelegenheiten jedoch haben wir sehr wohl in der Hand. Wenn Du heute z.B. nicht dort stehst, wo Du stehen möchtest, liegt der Schlüssel meist darin, was Du in der Vergangenheit dafür getan (oder eben nicht getan) hast.

Wenn Du aktuell einen für Deine Begriffe eher schlechten Job ausüben musst, dann vielleicht deswegen, weil Du die Schule schlecht oder gar nicht abgeschlossen oder den falschen Beruf erlernt hast. Und wenn Du mit Deinem Körper unzufrieden bist, dann ja vielleicht deswegen, weil Du ihn in den letzten Jahren zu wenig bewegt hast.

Weg des geringsten Widerstandes

Nun fällt es den Meisten von uns ziemlich schwer, sich selbst Fehler einzugestehen oder sich selbst kritisch zu betrachten. Viel bequemer ist es, Ausreden und Ausflüchte vorzuschieben, die unserem sozialen Umfeld – und schließlich auch uns selbst – das eigene Versagen sinnvoll erklären.

“Im Erfinden von Ausreden ist der Mensch bekanntlich ein Meister.”
(unbekannter Autor)

So fehlt dann auf einmal angeblich die Zeit für die sportliche Betätigung oder man hatte nicht die gleichen Chancen wie die anderen, die mehr aus sich gemacht haben.

Doch wer sind eigentlich diese Anderen? Kurz um: Das sind die, die sich nie über Glück und Schicksal Gedanken gemacht haben, die nicht faul auf der Couch herum lagen sondern lernten und vor allem die von Anfang an an sich selbst geglaubt haben.

Sofern Du nicht irgendwo in der dritten Welt geboren wurdest und deswegen wirklich nicht so kannst wie Du willst, hast Du exakt dieselben Chancen gehabt wie alle anderen in Deinem Umfeld. Denn weder brauchst Du übermäßig Zeit, noch Geld, um an Deinem Traum zu arbeiten oder um Deinen Körper fit zu halten.

Wenn Du nach wie vor der Meinung bist, dass Du nicht für Dein Leben verantwortlich bist, solltest Du einmal ganz objektiv über Deine Vergangenheit nach zu denken: Hast Du immer alles gegeben? Hast Du alle Chancen beim Schopf gepackt und keine Minute locker gelassen?

Geh’ ruhig einmal hart mit Dir ins Gericht, die Fähigkeit sich selbst kritisieren zu können ist die Grundlage für alle weiteren Schritte zu einem glücklichen Leben. Den meisten Menschen fehlt diese Fähigkeit, für sie sind immer die Anderen oder die Umstände, die man in der Vergangenheit zu ertragen hatte, schuld.

Zum Macher werden und das Leben in die Hand nehmen

Die Erkenntnis, das eine oder andere im Leben falsch gemacht zu haben, kann erschreckend sein und manchmal auch sehr, sehr weh tun. Doch sei Dir gewiss, einmal erkannt bietet sich Dir die Möglichkeit, sofort alles um 180° zu drehen und es von jetzt an anders und besser zu machen.

Tipps, um zum Macher zu werden
Zum Macher werden lässt sich erlernen.

Was gestern war, sei es gut oder schlecht, sind letztlich nichts weiter als Erfahrungen, die Dir keiner nehmen kann und die wertvoller sind, als alle Reichtümer dieser Welt. Also nutze sie, denn niemand außer Dir hat dieses Wissen!

Steh’ zu deinen Fehlern, lerne aus ihnen und bewahre sie Dir als unbezahlbare Erkenntnisse. Nur wer unten war, kann das Oben schätzen. Nur wer Tiefschläge erlebt hat, weiß mit Ihnen umzugehen.

Realisiere, dass Du ganz allein Deine Zukunft steuerst. Wenn Du nach oben willst, sei es im Beruf, im Sport oder im Privaten, dann komm’ ins Handeln. Deine Fehler oder Versäumnisse in der Vergangenheit liegen im Gestern, was zählt ist aber allein die Gegenwart.

Es ist nie zu spät, anzufangen. Setze dich an Deine Träume, plane Deine Ziele und setze sie noch heute in die Tat um!

Zusammenfassung

Unser Gehirn mag keine Zufälle. Es möchte deswegen Muster und Erklärungen für alle Vorkommnisse erkennen, auch wenn es gar keine gibt. So kann sich schnell das gefährliche Verhalten einstellen, oft nur das Negative im Leben zu sehen und zu glauben, man selbst hätte - im Gegensatz zu denen, die beständig Gas geben - immer nur Pech.

Neben einigen wenigen Dingen im Leben, die Du leider wirklich nicht beeinflussen kannst – wie z.B. ob die Ampel nun rot oder grün zeigen wird, wenn Du sie passierst – bist Du für die meisten Dinge in Deinem Leben ganz allein verantwortlich.

Da es schmerzhaft sein kann, sich eigene Fehler oder Versäumnisse eingestehen, wird gerne schon einmal alles auf das “Schicksal” oder “Pech” geschoben, um davon abzulenken, dass man selbst der Auslöser der Ereignisse gewesen sein könnte.

Lerne also, selbstkritisch mit Dir umgehen zu können und Dir auch selbst einmal Fehler einzugestehen. Niemand ist perfekt und Fehler gehören zum Leben dazu. Nimm das sogenannte “Schicksal” in die Hand und mach etwas draus.

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