Ruhe bewahren & entspannt bleiben: 15 wirksame Tipps

Dir fällt es schwer die Nerven zu behalten, wenn es etwas stressiger wird oder Dir jemand etwas sagt, was Dir nicht in den Kragen passt? Hier lernst du, wie Du stets die Ruhe bewahren und entspannt bleiben kannst.

Du hast noch zehn Paper zu lesen, zwei Hausarbeiten zu schreiben, das Telefon klingelt ununterbrochen und Deine Kommilitonen oder Kollegen nerven, weil sie ständig irgendetwas von Dir wollen. 

Oft sind es solche stressigen Situationen, die dafür sorgen, dass unsere innere Ausgeglichenheit aus dem Gleichgewicht gerät. Kommt dann noch jemand in einem Gespräch oder einer Diskussion mit Argumenten daher, die nicht den eigenen Ansichten entsprechen, kann es je nach Ausprägung der individuellen Resilienz mit der Entspanntheit so schon einmal ganz schnell vorbei sein.

Entspannt bleiben in Studium und Beruf

Gerade im Berufs- oder Lernalltag treten immer wieder Stresssituationen auf. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Oft liegt es an einem zu hohen Workload, den wir uns selbst oder jemand anderes uns aufgebürdet hat.

Wir können aber auch mit unserer Arbeit oder unserem Alltag selbst unzufrieden sein. Wenn dies bei Dir schon länger der Fall ist, solltest Du einmal über einen neuen Lebensweg nachdenken.

In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um temporäre Stressoren, die uns nicht täglich belasten. Um zu verhindern, dass diese Dich an den Rand eines Burnouts oder Wutausbruchs bringen, kannst Du Folgendes versuchen, um wieder Ruhe in Deinen Tag zu bringen.

Tipps, um im Alltag cool zu bleiben

  1. Ruhe bewahren und durchatmen. Schließe die Augen und atme dabei tief ein und aus. Konzentriere Dich dabei allein auf Deine Atmung, so dass Dein Kopf wieder frei wird.
  2. Taub stellen. Falls es Dir möglich ist, höre beruhigende Musik oder nutze ein paar Ohrenstopfen, um Dich von jeglicher akustischen Ablenkung abzuschirmen.
  3. Informationsflut minimieren. Lass Dich nicht durch Dein E-Mailprogramm oder Dein privates Smartphone ablenken. Im Normalfall reicht es vollkommen aus, wenn Du alle 1-2 Stunden danach schaust. Schalte, sofern möglich, Dein Telefon auf stumm und lass’ Anrufer auf Deine Mailbox sprechen.
  4. Energie tanken. Geh’ ein paar Minuten an die Frische Luft oder leg’ ein kurzes Nickerchen ein. Du wirst sehen, dass die Welt anschließend schon ganz anders ausschaut.
  5. Plan erstellen. Notiere Dir Deine Aufgaben und ordne sie nach ihrer Wichtigkeit in einer Prioritätenliste. Anschließend trage sie in Deinen Tages- oder Wochenplan ein. So weißt Du genau, was Du wann zu tun hast und behältst die Kontrolle.
  6. Belohnungszentrum aktivieren. Stell’ Dir für die Erledigung kleiner Teilschritte jeweils eine kleine Belohnung in Aussicht, z.B. eine kurze Kaffeepause oder etwas Süßes.
  7. Keep Smiling. Achte darauf, stets ein Lächeln auf den Lippen zu haben. Du schaffst so unterbewusst eine bessere Stimmung und Dir wird das Arbeiten erheblich leichter fallen.
  8. Ausgleich schaffen. Versuche, eventuell aufgestaute Aggressionen sinnvoll statt im Studium oder im Job abzubauen. Geh’ nach der Arbeit laufen, Holz hacken oder plane einen Besuch im Fitnessstudio ein.

Ruhe bewahren in Diskussionen

Sicherlich kennst Du auch Leute, die für ihr Leben gerne diskutieren oder immer Recht haben müssen. Bevor Du Dich darüber aufregst oder Dich in eine verbale Auseinandersetzung ziehen lässt, hier ein paar hilfreiche Tipps:

  1. Nicht persönlich nehmen. Niemand ist gegen Dich, die anderen sind einfach nur für sich, so wie Du selbst übrigens auch. Lass’ dem anderen also seine Meinung und fasse sie nicht als Angriff auf Deine Person auf.
  2. Erstmal nachdenken. In vielen Institutionen gilt, dass eine Beschwerde erst am Folgetag eingereicht werden kann. Man soll erst einmal “eine Nacht darüber schlafen”. Mach’ es genauso. Bevor Du reagierst und Deinen Gesprächspartner unnötig angreifst, gönn’ Dir eine Pause oder schlaf erstmal eine Nacht drüber. In den meisten Fällen ist das Thema danach schon unwichtig geworden.
  3. Recht geben. Eine wirksame Methode, mit denen insbesondere Streitsuchende gar nicht klar kommen, ist, wenn man ihnen kompromisslos Recht gibt. Lass den- oder diejenigen reden, gib ihnen recht und denk Dir Deins.
  4. Sachlich und locker bleiben. Lass’ Dich nicht auf eine Auseinandersetzung ein. Bleib’ locker und ruhig, lass eventuelle Anfeindungen und Angriffe an Dir abperlen und Dein Gegenüber sich ruhig austoben. Irgendwann wird ihm die Lust daran vergehen, wenn Du nicht darauf einsteigst.
  5. Notbremse ziehen. Wenn alles nicht hilft, beende das Gespräch indem Du deinem Gesprächspartner mitteilst, dass Du die Konservation auf diesem Niveau nicht fortsetzen wirst.

Bedenke immer: Dich aufzuregen, bringt Dir effektiv rein gar nichts. Es wird nichts an der Situation ändern und es wird Dir danach auch meist nicht besser gehen. Beschäftige Dich also ausnahmslos damit, die Ursachen für Deinen Stress zu beseitigen anstatt Dich an den Symptomen festzuhalten.

Zusammenfassung

Wird unser Körper mit Situationen konfrontiert, die er bisher nicht kannte oder es kommen zu viele davon auf einmal, reagieren wir mit Stress und geraten leicht in Rage. Dabei bringt es selten etwas, den Kopf in den Sand zu stecken, da wir die jeweilige Situation in den meisten Fällen unbeschadet überstehen werden.

Stressigen Momenten im Alltag kannst Du begegnen, indem du Dich von eventuellen Ablenkungen abschirmst und eine positive Stimmung schaffst. Planung und Prioritätensetzung schaffen zusätzliche Gelassenheit.

Verbalen Angriffen und sinnlosen Diskussionen solltest Du die Angriffsfläche nehmen, in dem Du nicht alles auf Dich beziehst und selbst ruhig und sachlich bleibst. Lass‘ Dein Gegenüber sich austoben, gib ihm einfach Recht und beende das Gespräch, falls es Dir zu bunt wird.

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