Keine Motivation? 15 nützliche Tipps, die garantiert helfen!
Es gibt Tage, an denen können wir uns trotz vorhandener Ziele einfach nicht so recht motivieren. Wir zeigen, dass ab und an keine Motivation zu haben völlig unproblematisch ist und was Du tun kannst, um Deine Motivation wirksam zu steigern.
Dass wir nicht jeden Tag voller Motivation und Tatendrang stecken, ist menschlich. Gerade in der kalten Jahreszeit fällt es vielen von uns zunehmend schwer, morgens aus dem warmen Bett zu kriechen, wenn uns draußen – bei völliger Dunkelheit – Kälte und Schnee erwarten.
Inhaltsverzeichnis
- Gründe der Antriebslosigkeit
- Motivationslöcher kritisch hinterfragen
- Motivationstipps & -tricks
- Fokussiere Dein “Endziel”
- Such Dir Gleichgesinnte
- Teile Dein Gesamtziel in Etappen ein
- Sorge für ein angenehmes Umfeld
- Don’t give a f%&$!
- Belohne Dich
- Schaffe Rituale
- Suche Dir Vorbilder
- Terminiere Deine Pläne
- Keine Motivation? Kommt vor!
- Hab’ Vertrauen
- Erinnere dich
- Sorge für einen gesunden Körper
- Lerne, Prioritäten zu setzen
- Achte darauf, was Du denkst
- Zu guter Letzt…
Diese sogenannte “Winterdepression” ist den meisten wohl mehr als bekannt und wurde bereits durch zahlreiche Studien belegt. Schuld ist hier unter anderem das fehlende Sonnenlicht. Du brauchst Dir also keine Sorgen machen, wenn Du in diesen Tagen nicht mit ganz so viel Power durchs Leben sprintest wie es vielleicht sonst der Fall ist.
Anders sieht es aus, wenn die Antriebslosigkeit chronisch ist; Du also eigentlich täglich keine Motivation hast, an Deinen Zielen festzuhalten oder das zu erledigen, was Du Dir vorgenommen hast.
Gründe der Antriebslosigkeit
Zunächst einmal solltest Du Dich fragen, woher diese Antriebslosigkeit rührt. Gerade, wenn Du einfach nur mal “einen schlechten Tag” hast oder es Dir wegen der Jahreszeit schwer fällt, Dich zu motivieren, ist es ratsam, Dir solche Zeiten einfach auch mal einzugestehen, statt immer nur 100% von Dir zu fordern.
Ist das nicht der Fall und Du schon seit längerer Zeit ein Problem mit Deiner Motivation haben, solltest Du Dich zunächst einmal fragen, was Du überhaupt möchtest, also:
- Was sind Deine Ziele und hast Du diese überhaupt klar definiert?
- Was möchtest Du mittel- und langfristig erreichen?
Viele von uns regen sich auf, dass sie sich nicht motiviert bekommen, wissen aber gar nicht wozu überhaupt. Merk Dir: Es ist unmöglich zielstrebig und motiviert zu sein, wenn Du gar nicht weißt, was überhaupt Dein Ziel ist.
Motivationslöcher kritisch hinterfragen
Dabei gibt es zwei Arten der Motivation zu unterscheiden. Die “extrinsische Motivation” kommt von außen (z.B. eine Belohnung, die Du erhältst, wenn Du etwas bestimmtes erreichst). Die “intrinsische Motivation” hingegen geht von Dir aus (z.B. weil es Dein Traum ist). Überleg Dir also zunächst einmal kurz, ob es überhaupt eines von beidem bei Dir gibt.
Der nächste Schritt könnte etwas schmerzhafter sein. Frag Dich, ob das worin Du von Dir Motivation erwartest, überhaupt das ist, was Du möchtest.
Ein Beispiel hierfür kann Dein aktueller Studiengang oder Dein aktueller Job sein. Oft fordern wir hier mehr Motivation von uns, übersehen dabei aber, dass unser Job oder das Studium schon lange nicht mehr unseren Interessen entspricht.
Ganz egal, ob diese Beispiele auf Deine aktuelle Situation zutreffen. Sei Dir darüber klar, dass Du Dich nie wirklich für etwas motivieren wirst, was eigentlich nicht in Deinem Sinne ist. Solltest Du feststellen, dass Du auf dem Holzweg bist oder Deine Interessen sich geändert haben, erwäge eventuell einen neuen Weg.
Hierbei solltest Du überlegen, ob es klüger ist, dies so schnell wie möglich oder in einiger Zeit zu tun. So kann es durchaus Sinn machen, sich zu Beginn eines Studiums nochmal neu zu orientieren, statt sich über Jahre mit etwas zu beschäftigen, was Dich im Zweifel überhaupt nicht ausfüllt.
“Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er wo anders ankommt!”
Mark Twain
Anders sieht es hingegen aus, wenn Du dies kurz vor Deinem Abschluss bemerkst. In diesem Fall ist es meist ratsamer, diesen dennoch zu Ende zu bringen und Dich erst dann neu zu orientieren. So kannst Du neue Wege gehen und hast trotzdem etwas in der Tasche, falls dieser Weg sich als der Falsche entpuppen sollte.
Handelt es sich bei deinem Motivationsloch jedoch nur um ein temporäres Problem, können Dir die folgenden Motivationstipps womöglich weiterhelfen.
Motivationstipps & -tricks
1.) Fokussiere Dein “Endziel”
Mach Dir immer wieder bewusst, was genau Du erreichen willst (z.B. Abschluss des Studiums oder eine Beförderung) und wie es sich wohl anfühlen wird, wenn es soweit ist. Es gibt kaum etwas Schwierigeres, als sich für etwas zu motivieren (z.B. Lernen), von dem man gar nicht so recht weiß, wofür man es überhaupt tut.
Ein gutes Beispiel hierfür ist das Thema Sport. Wenn Du nur deswegen trainierst, weil Du denkst, dass Du musst, dürfte es ziemlich schwierig werden, sich zu motivieren. Wahrscheinlich wirst Du in jeder Minute daran denken, dass Du eigentlich keine Lust hast, zu trainieren. Halte Dir deswegen immer und zu jedem Zeitpunkt das eigentliche Ziel vor Augen. Frage Dich also in diesem Beispiel, warum Du das Ganze tust. Sei es für die schlanke Figur oder den muskulösen Körper.
2.) Such Dir Gleichgesinnte
Umgib Dich mit Menschen, die ähnlich ticken wie Du. Mit Leuten, die gleiche Ziele verfolgen und Dich mitreißen, wenn Du vielleicht mal an Dir oder Deinen Zielen zweifelst. Vielleicht hast Du schon festgestellt, dass das gar nicht so leicht ist. Andere Menschen reden Deine Ziele womöglich eher klein reden, als Dich zu unterstützen.
Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass Du genau darauf achtest, mit wem Du Deine Zeit verbringst. Der ideale Freund oder die ideale Freundin gibt Dir ehrliches Feedback, unterstützt Dich aber auch bei Deinen Träumen und Zielen.
3.) Teile Dein Gesamtziel in Etappen ein
Immer nur das große Gesamtziel vor sich zu sehen, kann sehr demotivierend sein. Gerade als Student kann einen die Anzahl der Klausuren bis zum Abschluss regelrecht runter ziehen. Ein Ende scheint nie in Sicht zu sein.
Weitaus motivierender ist es, in Etappen und Zwischenzielen zu planen. Konzentriere Dich also immer nur auf die Klausuren des aktuellen Semesters oder auf die Teilaufgaben deines Projekts.
4.) Sorge für ein angenehmes Umfeld
Jeder hat seine speziellen Vorlieben, sei es bei der Arbeit, beim Lernen oder beim Sport. Der eine kann besser mit Musik laufen, der Nächste im Bücherchaos am besten lernen. Wieder andere bevorzugen dagegen Ordnung und Stille in entspannter Umgebung. Egal, was Du auch bevorzugst, mach es so, wie Du Dich am besten fühlst und wie Du am schnellsten voran kommst.
5.) Don’t give a f%&$!
Lass Dich nicht von Leuten aus der Ruhe bringen, die Dir Deine Träume schlecht- oder ausreden wollen. Nimm Ratschläge von denen an, die in genau dem Thema wovon sie sprechen, ein Vorbild für Dich sind. Überlege, ob es sinnvoll ist, vom Mainstream ver-rückt zu agieren.
6.) Belohne Dich
Sei nicht zu streng zu Dir. Selbstdisziplin ist gut und wichtig, aber Du solltest Dir auch regelmäßig etwas gönnen, wenn Du weiter gekommen bist. Gerade ehrgeizige Menschen neigen zu Perfektion und oftmals übertriebener Selbstdisziplin. Bleib locker. Du wirst Deine Ziele auch dann erreichen, wenn Du nur 95% gibst und die restliche Zeit “fünf gerade sein” lässt. Du weißt ja: Zuckerbrot & Peitsche.
7.) Schaffe Rituale
Sicher, spontan kommen meist die besten Einfälle. Deine Ziele wirst Du aber dennoch nur durch Stetigkeit erreichen. Sorge also für die richtigen Gewohnheiten. Stehe zu festen Zeiten auf, mache in fest geplanten Abständen Sport, lerne und arbeite in einem genau festgelegten Zeitraum.
8.) Suche Dir Vorbilder
Orientiere Dich an Menschen, zu denen Du aufschaust. Dabei ist es egal, ob Du sie kennst oder nicht. Think big! Die Geschichte steckt voller aufregender Persönlichkeiten (z.B. Steve Jobs, Thomas Edison, Arnold Schwarzenegger, usw.), die vorgemacht haben, wie sich die eigenen Träume realisieren lassen.
9.) Terminiere Deine Pläne
Wir alle haben unsere Träume. Dennoch scheitern viele aufgrund mangelnder Motivation, diese umzusetzen. Sorge deswegen dafür, dass aus deinen schwammig definierten Träumen klar umrissene Ziele werden. Solche Ziele müssen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Gerade der letzte Punkt des sog. SMART-Prinzips bringt es auf den Punkt: Setze Dir klare Zeiten, bis wann genau Du was erledigt haben wirst.
10.) Keine Motivation? Kommt vor!
Perfektion und Selbstdisziplin sind super. Gestehe Dir trotzdem Zeiten ein, in denen Du einfach mal nicht gut drauf oder nicht so motiviert bist. Du wirst damit weniger Probleme verursachen, als wenn Du Dich deswegen selbst runter ziehst. Wenn Du feststellst, dass Du heute einfach nicht motiviert bist, lass es bleiben. So lange das nur alle paar Tage vorkommt, ist das völlig in Ordnung.
11.) Hab’ Vertrauen
Was nur, wenn dies passiert und was, wenn es zu dem anderen kommt? Denk nicht zu viel nach. Es wird kommen wie es kommen soll und Du kannst dann über Probleme nachdenken, wenn sie wirklich auftreten.
12.) Erinnere dich
Mach Dir in Momenten des Zweifels bewusst, was Du bereits in der Vergangenheit geschafft hast. Dies stärkt Dein Selbstbewusstsein und das Gefühl, dass Du es auch jetzt schaffen wirst. Egal, wie schwer der aktuelle Lebensabschnitt auch sein mag: In ein paar Jahren wirst Du darüber schmunzeln.
13.) Sorge für einen gesunden Körper
Überdenke Deine Schlaf-, Ess-, Trink- und (falls vorhanden) Sport-Gewohnheiten und experimentiere mit Veränderungen. Je fitter dein Körper ist, umso leichter wird es Dir fallen, Deinen Alltag zu meistern.
14.) Lerne, Prioritäten zu setzen
Gewöhn Dir ab, über zu wenig Zeit zu jammern. Wir haben täglich alle gleich viel davon, nämlich 86.400 Sekunden. Die Frage ist nur, ob Du die sinnvoll nutzt oder für Dinge verschwendest, die Du Dir gut sparen könntest.
15.) Achte darauf, was Du denkst
Henry Ford hat einmal gesagt “Ob Du denkst, Du kannst es, oder Du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.” Er meint hiermit die sich selbst erfüllende Prophezeiung, welche besagt, dass durch unbewusstes darauf hinarbeiten das eintreten wird, was Du Dir einredest. Überlege Dir also sehr gut, ob Du Dir einredest, es zu schaffen oder, dass Du es ohnehin nicht packst.
Zu guter Letzt…
…sei Dir der wahrscheinlich wichtigste Tipp mit auf den Weg gegeben. Er lautet: Fang an. Jetzt. Sofort.